Physiofeedback-Training

Mit der Anschaffung des „Physiofeedback – Systems“ haben wir „die Praxis für Krankengymnastik von Ulrike Bös“, unsere Behandlungsmöglichkeiten stark erweitert. Das neue Therapiegerät besteht aus einer Doppelplattform mit Haltegeländer und einem Computer mit Bildschirm und Drucker.

Anwendungsbereich

Bei Verkehrs- oder Sportunfall, Verletzungen von Berufstätigen in der Arbeitswelt oder neurologische Erkrankungen, wie z.B. Schlaganfall, MS etc. bietet dieses Gerät einen großen Anwendungsbereich. Die Rehabilitation in einem frühen Stadium ist das A und O auf Wiedergenesung.

Ziele

  • Koordinationstraining
  • Gleichgewichtsschulung
  • Schulung der Wahrnehmung
  • Verbesserung der Konzentration
  • Aufmerksamkeitsverbesserung
  • Kräftigung der Muskulatur

Funktionsprinzip

Durch ziel gerichtete Bewegungen versucht der Patient die Aufgaben, die ihm die Bildschirmgrafik zeigt, zu lösen. Die Bewegungsaufgabe wird nicht verbal vermittelt, sondern optisch dargestellt. Die Übungsvielfalt hat keine Grenzen. Durch verwenden von Hilfsmitteln wie z.B. Kreisel, Schaumstoffe etc. werden die Übungen durch den Therapeuten funktionell variiert Der Schwierigkeitsgrad der Übungen wird exakt an die Möglichkeiten des Patienten angepasst. Die Ausführung der Bewegungen wird von der Computergrafik bestimmt. Es können symmetrische Belastungen, sowie schnelle Gewichtsverlagerungen geübt werden. Die Physiofeedback-Software erhält von den Sensoren der Aktionsfläche Daten über die Bewegungen und zeigt über den Bildschirm laufend das Ergebnis als „Echtzeit-Feedback“. Der Patient erhält sofort eine optische und akustische Rückmeldung über die Auswirkung seiner Bewegungen. Dadurch kann der Patient schon im Bewegungsansatz erkennen, wie er seine Bewegungsstrategie ändern muss.

Diese Kontrolle ermöglicht, dass Patienten selbständig trainieren können.

Die Motivation ist über einen langen Zeitraum gewährleistet. Alle Beteiligten können auch die kleinsten Therapieerfolge selbst sehen:

  • Beim Training – durch die Anzeige der erreichten Punkte.
  • Beim Messen – durch den Vergleich von Messkurven.

Neben den Messdaten werden automatisch alle Trainingsdaten abgespeichert. Eine gute Trainingsdokumentation zur Qualitätssicherung ist ein wichtiger Bestandteil.