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Schultergerät
An diesem speziellen Trainingsgerät sind verschiedene Möglichkeiten des Trainings gegeben:
- Ellenbogenstreckung
- Schulterblattsenkung (DIPS)
- Seated Press - Schulterpresse
- Pull Down (Klimmzug)
Die Ellenbogenstreckung und die Schulterblattsenkung (Dips) können isoliert trainiert werden. Die Schultergelenkmuskulatur wird in einem partiellen Bewegungsausmaß betont. Je nach Vordehnung bzw. der Ausprägung der Schulterextension (Streckung) folgt eine Betonung der vorderen Schultergelenkmuskulatur. Die Schultersenkung nach vorne betont den großen Brustmuskel, die Schultersenkung nach hinten betont die Rücken- und die Schulterblattmuskulatur.
Je größer die Auswärtsdrehung im Schultergelenk desto mehr wird funktionell die Rückenmuskulatur angesprochen. Je größer die Einwärtsdrehung, desto mehr wird die vordere Rumpf- und Schultergelenksmuskulatur betont. Die Bewegungsausführung ermöglicht die Kräftigung der Ellenbogenstreckung über die gesamte Bewegungsbahn.
Bei der Schulterpresse erfolgt eine Druckbewegung nach oben. Begonnen wird die Bewegung in funktioneller Schulterstellung (45° Schulterbeugung bei leichter Abduktion und Außenrotation). Die Bewegung kann bis in die volle Schulterflexion ausgeführt werden. Der Bewegungsradius wurde so gewählt, dass ein physiologischer Ablauf der Bewegung bei optimaler Kraftentfaltung stattfindet.
Beim Bewegungsablauf des Pull Down / Klimmzug handelt es sich um eine komplexe, mehrgelenkige Zugübung, die entlastend für die Wirbelsäule und kräftigend für die Rumpfmuskulatur wirkt. Der Druck auf die Wirbelgelenke wird stark verringert. Die Kontrolle der individuellen, physiologischen Wirbelsäulenstellung ist sicher und einfach durchzuführen. Die sitzende Position und der spezielle Neigungswinkel der Rückenlehne tragen dazu bei. Die sichere Positionierung des Patienten bzw. Trainierenden sorgt für einen vereinfachten Ablauf der Übungen. Damit ist das Trainingsgerät auch für den Einsatz in der Frührehabilitation und für die Benutzung durch Senioren prädestiniert. Die Gewichtssteigerungen können sehr fein dosiert werden und helfen Überlastungsschäden zu vermeiden. Verschiedene Grifformen und Variationen lassen eine gesteuerte Veränderung der Muskelaktionsfolge zu. Die dynamische Kräftigung der oberen Extremitäten führt funktionell zu einer Autostabilisation der verschiedenen Wirbelsäulenabschnitte. Die isometrische Grundspannung der Rumpfmuskulatur kann durch verschiedene Bewegungsaufträge betont werden.
Die dynamische Kräftigung stärkt primär die Oberflächenrückenmuskulatur, die Schultergürtelmuskulatur und die Armmuskulatur. Die isometrische Spannung aktiviert die tiefliegende Rumpfmuskulatur. Die verschiedenen Griffvariationen variieren die Schultergelenksstellung und damit den Sehneneinstrahlwinkel der inserierenden Muskulatur.
Das Bewegungsausmaß lässt sich begrenzen, so dass ein sicheres Training gewährleistet werden kann. Die Sitzhöhe ist variabel und lässt sich an die verschiedenen Körpergrößen anpassen.







